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Versicherung erkennt Berufsunfähigkeit an!

Der maßgebliche Anknüpfungszeitpunkt in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Nachdem unsere Mandantin versuchte, Leistungen aus ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung zu beziehen, sollte sie zunächst mit einem Angebot von Seiten des Versicherers abgespeist werden. Rechtsanwalt Krämer riet ihr von der Annahme ab und erzielte ein Leistungsanerkenntnis des Versicherers.

Hintergrund des Streits war, dass die Mandantin trotz diverser psychischer Erkrankungen, ihren alten Beruf, entgegen ärztlichen Zuratens, seit dem Jahre 2013, noch in Teilzeit ausübte. Dies allein zur Sicherung des Lebensunterhalts für sich und ihre Familie. Als sie im Jahre 2021 aufgrund andauernder Arbeitsunfähigkeit den Antrag bei Ihrer Versicherung stellte, nahm diese aufgrund der zuvorigen Ausübung in Teilzeit, eine Berufsunfähigkeit von weniger als 50 % an und versagte die volle Leistung. Stattdessen wurde der Mandantin eine Leistung für einen gut 6-monatigen Zeitraum angeboten. Dabei verkannte der Berufsunfähigkeitsversicherer jedoch, dass der maßgebliche Anknüpfungszeitpunkt für das Vorliegen 50 %-iger Berufsunfähigkeit nicht der zuletzt ausgeübte Beruf, sondern der zuletzt in gesunden Tagen ausgeübte Beruf ist. Abzustellen ist somit auf die vor 2013, als die Mandantin gesundheitsbedingt von Voll- zu Teilzeit wechselte, ausgeübte Tätigkeit. Da die Mandantin zu dieser Zeit eine 40 Stunden Woche hatte, liegt die bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit somit vor.

Dies erkannte auch der Versicherer unserer Mandantin und erkannte seine Leistungspflicht schlussendlich an, womit ein gerichtliches Verfahren vermieden werden konnte.

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